Archiv für Februar 2009

Ewigkite.de - Carsten Hokemas Projekt um Kite & Kirche

24. Februar 2009

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Carsten Hokemas mobile Kirche

kite-blogger: Was verbirgt sich hinter ewigkite.de?
Carsten: Ewigkite.de ist ein kirchliches Projekt, das es mit Drachen zu tun hat. Deswegen auch der Name. Klingt irgendwie kirchlich aber eben auch nach jeder Menge Drachen. Christen aus unterschiedlichen Kirchen arbeiten bei ewigkite.de mit. Wir gehen auf Drachenfeste und machen da, was wir am liebsten machen: Wir lassen Drachen steigen! Als Hingucker haben wir immer unsere Aufblasbare Kirche dabei. Aber auch jede Menge Drachen, die wir an Interessierte zum Testen oder Einfach –so- fliegen ausleihen. Und wir wollen rund um unseren Wohnwagen und die luftige Kirche einen Ort zum Klönen anbieten. Über Drachen, Drachen, Drachen und – wenn die Leute wollen – auch über Gott und die Welt.

kite-blogger: Was machst du beruflich?
Carsten: Ich bin Pastor und Referent. Erst war ich 8 Jahre in Hamburg in einer Gemeinde Pastor, dann 7 Jahre Jugendpastor für die Region Nordwestdeutschland und seit 2 Jahren arbeite ich für unsere Kirche bundesweit mit dem Schwerpunkt “Norden” - von Flensburg bis Köln, von Holland bis in Rheinland und nach Sachsen ran. Hauptsächlich mache ich Schulungen, Seminare und sowas. Sobald mir jemand aber eine volle Stelle als “Kitepastor” anbietet, bin ich weg …

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Jens Frank von Level One - wie alles begann…

19. Februar 2009

kite-blogger durfte Jens Frank, dem Chef und Entwickler der deutschen Edel-Drachenschmiede Level One einen Tag lang über die Schulter schauen und fragte ihn, wie alles begann.

Jens: Den ersten Drachen bekam ich ca.1988. Es war ein Günther Flugspiele Lenkdelta in schwarz-pink mit GFK Stangen *yesss* das Ding flog irgendwie an der Nordsee und wurde mir von meiner damaliger Freundin geschenkt.

Jens Frank bei der Produktion

Jens Frank bei der Produktion

Mich haben die Teile schon davor interessiert. Ich saß Abends stundenlang auf dem Deich um die Dinger zu beobachten und trank feinstes friesisches Flensburger. Aber ich hab mich nicht getraut, “Kinderkram” zu kaufen ;-)

Damals hab ich sehr häufig Urlaub in St.Peter Ording gemacht, wo es noch heute einen Drachenladen gibt, in dem ich mir dann selbst meinen ersten “richtigen” Drachen gekauft habe. Mann war der teuer! 150DM - ein Speedwing Pro mit 100kg Dyneema-Tauen auf Spezis, geil heiße Maschine…

Zu der Zeit stand schon eine ganze Weile eine alte fußbetriebene Nähmaschine Marke Anker im Keller meiner Eltern. Die faszinierte mich schon länger, nur hatte ich kein Projekt um sie mal zu testen. Das erste Projekt war dank des neuen Hobbys dann schnell gefunden - ein Speedwing sollte es werden!

Weitere Projekte folgten auf dem Fuß. Irgendwann hatte ich die Nähmaschine über und dann musste ‘ne Richtige her. Meine Wahl fiel auf eine Pfaff 1222 mit Obertransport - ‘ne feine Maschine, die noch heute in meiner Werkstatt existiert, die treue Seele.

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Kitewiese.de - von Kitern für Kiter

17. Februar 2009

Am 16.10.2008 startete ein gewisser Jörn Krüger ein Projekt, das wir sehr interessant finden.

kitewiese.de

Er hatte die Idee, dass es doch die Möglichkeit geben sollte, für unser Hobby geeignete Wiesen überregional veröffentlichen zu können. Offensichtlich verfügt Jörn auch über die notwendigen programmiertechnischen Fähigkeiten, denn kurze Zeit später ging er mit seiner Idee an die Öffentlichkeit und nannte das Projekt kitewiese.de

Es gibt diverse Seiten, auf denen Drachenwiesen verzeichnet sind. Die Besonderheit jedoch an Jörns Seite ist die, dass Drachenpiloten selbst ihre Lieblingswiesen eintragen können und die Seite somit “von Kiter für Kiter” gemacht wird.

Bei kitewiese.de liegt das Hauptaugenmerk wirklich auf Plätzen, auf denen Landkiter Stablenkdrachen oder Tractionkites fliegen können und nicht auf Spots für Kitesurfer. Also genau das, was wir brauchen :-)

Jörn an einem Kitespot

Es gibt auf kitewiese.de noch weitere Möglichkeiten, um sich als Drachenpilot zu informieren. Z.B. der sehr informative Blog, in dem Jörn Krüger über neue Ideen sowie Aktivitäten rund um die Seite und auch sehr offen über kleinere Probleme berichtet. Jörn betrachtet das Projekt auch ein wenig als “Programmier-Spielwiese”, in der er neueste Web 2.0-Techniken einsetzt. Und da er sein Handwerk beherrscht, ist die Seite klar strukturiert und man darf sicher gespannt sein, welche neuen Features er noch einbauen wird. Auch auf Wünsche von Drachenpiloten will Jörn in Zukunft ebenfalls eingehen - also seid nicht zurückhaltend mit eurem Input :-)

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Erfolgreich: Der Depowerkite Neo von Invento-HQ

13. Februar 2009

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Depowerschirm: Neue Neo von Invento

kite-blogger spricht mit Jan Hendrik Junker von Invento-HQ

kite-blogger: Zu guter Letzt sprechen wir über einen Depowerschirm aus dem Hause Invento-HQ - der Neo.

Jan Hendrik Junker: Ja, die Neo ist unser zur Zeit erfolgreichster Depowerkite. Die Neo ist ebenfalls wie die Hydra ein Closed Cell Kite und wird in den Größen 6m², 8m², 11m² und 14m² auf den Markt kommen. Sie wurde zusammen mit Tom Bourdeau entwickelt. Tom Bourdeau hat vorher vier bis fünf Jahre für die Firma OZONE Depowerschirme designed und ist dann zu Invento-HQ gekommen, eben mit der Idee, diesen Drachen zu entwickeln.

Der Vorteil des Depowerkites Neo liegt darin, dass man ihn sowohl auf dem Land, auf dem Wasser und auch auf Schnee einsetzen kann und hat somit einen Kite für alle drei Gebiete. Die Leinen bleiben dabei immer am Kite angeknüft, der Drachen füllt sich selbst, ist extrem stabil, bietet ein Maximum an Depower, hat eine gute Drehgeschwindigkeit und guten Lift. Wir sagen dazu “CrossOver-Schirm”, was bedeutet, dass ich für diesen Schirm viele Einsatzmöglichkeiten habe, der von der Leistung sehr ansprechend ist. Eigentlich brauche ich damit nur noch einen einzigen Drachen in den entsprechenden Größen um das komplette Feld abzudecken.

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Kite-Innovations - die neue Designerlinie von Colours in Motion

12. Februar 2009

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Kite-Innovations bei Wolfgang Grimsel

kite-blogger spricht mit Wolfgang Grimsel von Colours in Motion

kite-blogger: Wolfgang, du hast in deinem neuen Katalog eine neue Serie namens Kite-Innovations angekündigt. Drachen zum Sammeln für Einleinerfreaks - was hat es damit auf sich?

Wolfgang Grimsel: Wir wollen das, was wir mit dem F-Tail begonnen haben, fortsetzen und Leute für teilweise skurrile Formen begeistern. Man sagt ja “eigentlich fliegt alles” und unter dem Aspekt haben wir uns der Herausforderung, unterschiedlichste Formen zum Fliegen zu bringen. Das bedeutet also, dass wir da komplett weg von den Standardformen wie Rokkaku und Delta gehen und zu versuchen, neue Formen zu kreieren. Wir gehen teilweise so weit, bewegte Elemente in die neuen Drachen einzubauen, um dem Drachenliebhaber immer wieder Neues zu bieten.

An diesem Projekt arbeiten schon einige Leute mit, die durchaus einen namen in der Drachenszene haben. Zu nennen wäre da z.B. der Carsten Domann und Willi Koch. Wir versuchen noch, den Martin Schob da mit ins Boot zu bekommen ;-)

kite-blogger: Du bist ja einer der Ersten gewesen, die bewegte Elemente in Drachen eingebaut haben. Mir fällt da spontan der Satorn ein - können wir etwas in der Richtung von euch erwarten?

Wolfgang Grimsel: Genau so etwas aber auch anderes kann man sich darunter vorstellen. Es gibt haufenweise Entwürfe, die wir jetzt nach und nach angehen und in unserer neue Serie Kite-Innovations vorstellen werden.

kite-blogger: Darauf darf man gespannt sein - vielen Dank für die Infos!

Der neue Competition-Kite von Invento-HQ: Infinity

11. Februar 2009

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Alex Hesse und Martin Schob

kite-blogger spricht auf der Spielwarenmesse mit Alex Hesse, Konstrukteur bei Invento-HQ

kite-blogger: Hallo Alex, ich kenne dich jetzt seit gut 10-15 Jahren als Konstrukteur. Erzähl’ uns doch etwas zu deiner Person und deinem Job bei Invento.

Alex Hesse: Ich habe vor gut 15 Jahren mit dem Drachenfliegen angefangen. Das war natürlich damals ein Hobby. Eigentlich habe ich nie einen fertigen Drachen gekauft denn ich musste sofort anfangen, selbst neue Drachen zu bauen, weil mich die ganze Materie total fasziniert hat. Und angefangen habe ich mit Lenkdrachen. So einen kleinen Delta-Lenkdrachen, den man im Bausatz kaufen konnte und mit dem ich meine ersten Näherfahrungen gemacht habe.

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